
Hilgen – Auf der Heide feiert das ganze Dorf ( Programm ) .

Mit einem zweistündigen Vollkonzert der „Domstürmer“ startet der Hilgener Schützenverein 1923 e.V. am 31. Juli ab 20:00 Uhr sein diesjähriges Schützen- & Volksfest. Zum ihrem 20-jährigen Bandjubiläum schauen die „Domstürmer“ in Hilgen vorbei. Wieder eine große kölsche Band, wie schon in den Jahren zuvor die Black Fööss oder Räuber, um nur zwei zu nennen. „Wir möchten der Bevölkerung Jahr für Jahr etwas bieten und das anders wie in den großen Städten zu einem kleinen Preis.“, so der 1. Vorsitzende Roger Dabringhaus. In Städten wie Köln kommen zum weitaus höheren Kartenpreis meist noch hohe Bus- oder Parkkosten und hohe Preise bei Getränken hinzu. Das aber nicht in Hilgen. Die „Domstürmer“ sorgen seit 20 Jahren mit ihren bekannten Ohrwürmern wie zum Beispiel „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“ oder „Mach dein Ding“ über die Kölner Stadtgrenze für Stimmung. Lieder zum Mitsingen und zum Schunkeln sind hier versprochen. Nur wenige Bands sind so nah am Publikum und nehmen die Fans so mit wie die „Domstürmer“. Sie wissen wie wichtig die Vereine und die gemeinnützige freiwillige Arbeit der Vereine auf dem Land und in der Stadt sind, betonte damals schon Frontmann und Gründer der Domstürmer Micky Nauber. Sie ermutigen dazu, diese Arbeit für die Bevölkerung und das Gemeinwohl weiter fortzuführen.
Die Kaiserin des Hilgener Schützenvereins Anja Karsch freut sich schon auf die legendären bekannten Ohrwürmer wie unteranderem „Ohne Dom, ohne Rhing, ohne Sunneshing“, „Meine Liebe, meine Stadt, mein Verein“ oder „Mir sind all do“.
Karten zum Preis von 27 Euro sind für den Abend online unter www.eventimlight.com/de/a/665caaa07ed5f05a0e3321b0, per Mail vvk@sv-hilgen.de oder in den VVK-Stellen: Buchhandlung Ute Hentschel in Burscheid, Hotel-Restaurant „Zur Heide“ in Hilgen oder im Plan B in Witzhelden erhältlich. Die Abendkasse ist zudem geöffnet, dort kostet die Karte 33 Euro.
Nach dem großen Start am Freitag geht es für die Schützen, Damen und Jungschützen am Samstag, 01. August um 15:30 Uhr weiter mit dem Flaggenhissen der Kaiserinnenfahne und der Kranzniederlegung und Gedenken an verstorbene Mitglieder im Festzelt. Im Anschluss findet um 17:00 Uhr die offizielle Eröffnung des Schützen- und Volksfestes mit Fahnenhissen auf dem Festplatz statt.
Die Kirmes öffnet an diesem Tag schon um 15:30 Uhr. Am Samstagabend heißt es dann ab 20:00 Uhr „Saturday Night Party“ bei freiem Eintritt für Jung und Alt. Die „popcorn“-Partyband heizt wieder ordentlich mit den besten Partyhits, Schlager und kölschen Tön ein. Hier darf gefeiert und getanzt werden. Neu in diesem Jahr ist die junge Pop-Brass-Band „fetzblech“. Der Name ist hier Programm. Drei Trompeten, zwei Posaunen, ein Alt- und ein Tenorsaxofon, eine Tuba und eine Basstrompete, unterstützt von zwei Schlagzeugern, sorgen für einen fetzigen Dicke-Backen-Klang. Auch hier ist Party vorprogrammiert. Vor „fetzblech“ wird es wieder lustige Darbeitungen aus eigenen Reihen geben.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Tradition.
Bereits um 08:00 Uhr lädt noch Kaiserin Anja Karsch mit ihrem Damenhof zum Kaiserinnenfrühstück ein. Eine Stärkung ist auch zwingend förderlich, da es um 09:00 Uhr ernst wird. Das Schießen um die neuen Majestäten beginnt. Zeitgleich beginnt ab 10:30 Uhr bei freiem Eintritt das Frühkonzert. „Das Frühkonzert wird seit Jahrzehnten von unseren langjährigen Freunden des Musikvereins Olpe gespielt.“, so Roger Dabringhaus. Zwischen Ehrungen von langjährigen und verdienten Mitgliedern und einem Vortrag auf Bergisch Platt wird es für Schützen, Damen und Jungschützen zunehmend ernster. Sollte es nach dem ersten Durchgang Teilnehmer mit Ergebnisgleichungen geben, geht es für diese in ein Stechen. Natürlich geheim, nur einige wenige Mitwissen wie zum Beispiel der 1. Schießleiter André Simonides und später auch der 1. Vorsitzende Roger Dabringhaus wissen das Ergebnis. Selbst der Schütze weiß bis zur Verkündung sein Ergebnis nicht. Wenn der „Hilgener Schützenmarsch“ gegen 12:30 Uhr erklingt wird es wirklich Zeit seine Plätze im Zelt einzunehmen, denn die Spannung steigt. Wer wird Kaiserin Anja Karsch an der Spitze des Vereins ablösen und in ihre Fußstapfen treten. Schließlich ist Anja Karsch zum ersten Mal in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte zweimal direkt hintereinander zum Oberhaupt gekrönt wurden. „Rundum ist der Sonntag Mittag für uns alle immer hoch emotional, wo auch mal einige Tränen fließen.“ so Kevin Assmann, 1. Geschäftsführer des Vereins. Nach dem emotionalen wird es erst einmal wieder ruhiger im Festzelt. Ab 14:00 Uhr beginnt das Kaffeetrinken für Jung und Alt.
Der Festzug wird in diesem Jahr wieder wie gewohnt über die Ortsmitte gehen. Im letzten Jahr musste der Festzug auf Grund der allgemeinen terroristischen Gefahr verkürzt werden. Der Zugweg führt ab 17:30 Uhr wieder von Heide über die Schulstraße, Am Grünen Steg, Raiffeisenplatz, Kölner Straße über die Witzheldener Straße zurück zum Festplatz. „Hier gilt ein großes Dankeschön an Kreis und Stadt für die hervorrangende Zusammenarbeit und Umsetzung“, so Dabringhaus.
Für Autofahrer heißt dies, das zwischen 17:30 Uhr und 19:00 Uhr, temporäre Sperrungen durch Ordner und Fahrzeuge erfolgen. Anwohner sind aufgefordert gerne ihre Vorgärten oder Fenster in grün-weiß zu schmücken. Nach dem Festzug beginnt ab 20:00 Uhr die „After Zug Party“ im Festzelt. Auch hier ist der Eintritt frei.
Am letzten Tag heißt es Familientag. Am Montag, 03. August veranstaltet der Initiativkreis Hilgen lebt e.V. wieder ein Kaffeetrinken nach guter alter Bergischer Art. Für Klein und Groß zeigt Zauberkünstler Pascal Thomas sein Können. Zirkuskunst, rasante Akrobatik, Jonglage und Comedy zeigt wieder der Circus Traber. Ein Großer Spaß für alle. Das viertägige Fest neigt sich mit dem ab 19:00 Uhr beginnenden Dämmershoppen auf dem Festplatz. Die Kirmes lädt nochmals alle ein zum Schießen, Crepes essen oder Enten angeln. Die Hauptpreise der Tombola werden gezogen und der Festplatz verwandelt sich in einen großen Biergarten . Nach Einbruch der Dunkelheit gibt es wieder ein großes Höhenfeuerwerk auf der Heide und zeichnet das Ende des Festes, wo das ganze Dorf wieder gefeiert hat.








