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Wermelskirchen: Hand in Hand mit dem VVV: neue „Plauderbank“ für den Stadtpark

Zwei Städte, ein Sender.

Wermelskirchen – Hand in Hand mit dem VVV: neue „Plauderbank“ für den Stadtpark.

Wenn die Frühlingssonne scheint, laden sie zum Verweilen an der frischen Luft ein: die zahlreichen Sitzbänke, die im Stadtgebiet aufgestellt sind. Darunter sind auch einige ganz besondere: Sie sind „Plauderbänke“ und an einem speziellen Schild zu erkennen. Die Initiative dazu geht auf Sabine Salamon von der Fachstelle „Älter werden“ der Stadtverwaltung zurück.

„Aber natürlich ist niemand zu einem Gespräch verpflichtet, bloß weil man sich auf eine ‚Plauderbank‘ setzt. Die ‚Plauderbank‘ ist kein Zwang, sondern eine Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen“, sagt sie. „Es gibt viele Menschen, die haben einen ganzen Tag mit niemandem gesprochen. Wir können uns doch alle mal einen schönen Tag wünschen und auf diese Weise viel erreichen – das tut uns allen gut.“ Die Schilder an den ausgewählten Bänken sind eine Einladung zu niederschwelligen Alltagsgesprächen.

Besonders freut sie sich, dass die „Plauderbank“ im Stadtpark an der Jörgensgasse jetzt ganz frisch renoviert wurde. Aufgestellt und fit gemacht wurde die Bank von ehrenamtlich Aktive des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Wermelskirchen. Der Grund: Die bisherige Sitzbank an diesem publikumsträchtigen Standort war „in die Jahre“ gekommen. „Hier war ein Austausch fällig. Das machen wir ja laufend, dass wir die von uns betreuten Bänke prüfen, renovieren und austauschen“, sagt der VVV-Vorsitzende Dankmar Stolz.

Die Kooperation mit den drei VVV möchte Sabine Salamon ausbauen, denn die Vereine in Wermelskirchen, Dabringhausen und Dhünn unterhalten zahlreiche Sitzbänke. So will Sabine Salamon gemeinsam mit dem VVV Dhünn auch noch eine „Plauderbank“ am Friedhof an der Hauptstraße installieren.

Über die „Plauderbank“ im Stadtpark hinaus gibt es bereits weitere in Tente am Spielplatz, auf dem Rathaus-Vorplatz und im Seniorengarten an der Ecke Süd- und Altenberger Straße in Dabringhausen.

Der rund 280 Mitglieder starke VVV Wermelskirchen kümmert sich um 150 Sitzbänke. Knapp 30 davon haben noch die „alten“ Sitzflächen und Rückenlehnen aus Kunststoff. Deren Zeit läuft ab, denn der VVV erneuert die Bänke mit robustem Holz, das ungestrichen bleiben kann. Erhalten bleiben lediglich die Metallfüße der Bänke, die einst von der Gießerei Goebel in Wermelskirchen gefertigt wurden und bei der Renovierung abgeschliffen sowie ein oder zwei Mal neu gestrichen werden. „Diese Füße halten ewig“, sagt Dankmar Stolz.

Die Sitzbänke im Stadtgebiet, die die VVV aus eigenen Mitteln wie Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren, fordern reichlich Einsatz von den ehrenamtlich Aktiven. Mindestens vier bis fünf Stunden Arbeit dauert es, eine Sitzbank zu renovieren, am Standort auszutauschen und neu zu fixieren, beschreibt Dankmar Stolz: „Eigentlich bräuchten wir für jede Bank eine Patin oder einen Paten, um sich um die Pflege zu kümmern. Bei 150 allein von unserem Verein aufgestellten Bänken ist für uns nicht leistbar, jede einzelne vier bis fünf Mal im Jahr freizuschneiden.“ Deshalb sind dem VVV freiwillige Helferinnen und Helfer willkommen.

Die Initiative für die „Plauderbänke“ steuert Sabine Salamon von der Fachstelle „Älter werden“ bei der Stadtverwaltung. Sie ist per Mail an s.salamon@wermelskirchen.de oder unter Telefon 02196 / 710-551 erreichbar.
Weitere Informationen über den VVV Wermelskirchen sind zu finden unter: www.vvv-wermelskirchen.de

Fotos: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer

 

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