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Wermelskirchen: Panther nach bitterer Niederlage vor Rekordkulisse total frustriert

Zwei Städte, ein Sender.

Wermelskirchen –

Das war bitter für die Bergischen Panther! Trotz toller Leistung unterlagen die Gastgeber gestern Abend vor der Rekordkulisse von rund 700 Zuschauern in der Wermelskirchener Sporthalle am Schwanen gegen den TV Emsdetten mit 30:34 (13:15).

Im Mittelpunkt standen allerdings nicht die beiden Mannschaften, sondern das Schiedsrichtergespann Daniel und Simon Adam. Die zogen sich mit zahllosen, zum Teil haarsträubenden Fehlentscheidungen gegen die Panther mehrfach den Zorn der Beteiligten und des Publikums zu.

Entsprechend fiel das Fazit von Panther-Trainer Mutz aus: „Es hat sich gezeigt, was wir im Vorfeld wussten. Emsdetten ist sicher eine Topmannschaft und es muss alles passen, damit wir eine Chance haben. Wir haben unseren Teil dazu beigetragen, darum fand ich schade, dass wir viele Pfiffe gegen uns hatten und dadurch aus dem Gleichgewicht gekommen sind.“ Deutlicher wurde Panther-Manager Frank Lorenzet:“Ich habe aufgrund der Emotionen erst eine Nacht, wenn auch schlecht, darüber geschlafen und mir dann nochmal ein paar Sequenzen im Video angesehen. Jetzt muss ich sagen, da waren die Schiedsrichter sogar noch schlechter. Für mich ist das Ergebnis absurd und die ansonsten tolle Veranstaltung, die Werbung für den Sport machen sollte, hatte einen mehr als faden Beigeschmack!“

Die Panther begannen gegen den favorisierten Gast glänzend, führten vom 1:0 (2.) über 6:4 (12.) und 9:7 (15.) bis zum 12:11 (23.). Bereits bis dahin gab es einige höchst umstrittene Pfiffe. Als die Unparteiischen dann ein klares Fußspiel von Emsdetten bei einem Gegenstoß der Panther übersahen, statt dessen die Partie laufen ließen, nahm der Gast das dankend an, markierte selbst per Konter das 12:13 (25.), nutze die Verunsicherung weiter und führte plötzlich 15:12 (29.). Davon erholten sich die Hausherren trotz des 15:16 (33.) nie mehr so richtig, zumal es auch im zweiten Abschnitt immer wieder Aufreger nach Entscheidungen gab. Emsdetten blieb derweil cool, baute seinen Vorsprung auf 19:16 (36.) und transportierte den über 22:18 (43.), sowie 28:24 (52.) bis zum 31:26 (55.) und schaffte damit die Vorentscheidung.

Bergische Panther: Eigenbrod, Franz –Schlösser (6/4), Heider (5), J. Blum (4), T. Blum (4), Wolter (3), Ueberholz (3), Weiß (2), Reinarz (1), Bleckmann (1), Wöstmann (1/1), Görgen, Padeken.

https://bergische-panther.de/artikel/bittere-niederlage-vor-rekordkulisse

Foto: der_rheinland_fotoknipser

 

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