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Leichlingen: Nicht nur Seniorinnen und Senioren fallen auf Betrugsmaschen herein

Zwei Städte, ein Sender.

Leichlingen: Nicht nur Seniorinnen und Senioren fallen auf Betrugsmaschen herein

Am vergangenen Freitag (20.01.23) waren Betrüger leider erneut erfolgreich und erbeuteten 10.000 Euro. Eine 57-jährige Leichlingerin erhielt eine SMS-Nachricht von ihrer angeblichen Tochter. Diese gab vor, dass ihr altes Handy defekt sei und sie nun unter einer neuen Rufnummer erreichbar wäre. Die Mutter wurde gebeten, unter dieser neuen Nummer per WhatsApp Kontakt aufzunehmen. Richtigerweise nahm die Leichlingerin zunächst Kontakt zu ihrer Tochter unter der ihr bekannten Rufnummer auf. Da sie diese jedoch nicht erreichen konnte, speicherte sie schließlich doch die neue Nummer in ihrem Handy und begann eine Konversation per WhatsApp. Im Verlauf der Unterhaltung wurde sie um vier Überweisungen mit einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro gebeten, die sie im guten Glauben auch vornahm. Einen Tag später meldete sich telefonisch ein vermeintlicher Bankangestellter, der die Zugangsrechte zu ihrem Bankkonto erfragte, da er die auffälligen Abbuchungen festgestellt hatte. Glücklicherweise ging die Geschädigte darauf nicht ein, denn tatsächlich handelte es sich bei dem Anruf um einen erneuten Betrugsversuch. Am Sonntagnachmittag (22.01.) begab sich die Geschädigte zur Polizei und erstattete Strafanzeige.

Dieser Vorfall verdeutlicht, dass nicht nur Seniorinnen und Senioren auf die Betrüger hereinfallen. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie auch Freunde und Angehörige, denn Betrüger haben es auf ihr Geld, ihren Schmuck oder auch andere Wertgegenstände abgesehen. Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon preis, auch nicht gegenüber Bankmitarbeitern! Vergewissern Sie sich stets durch einen Anruf unter den Ihnen bekannten Rufnummern, ob es sich tatsächlich um Ihre Angehörigen oder einen Bankmitarbeiter handelt. Weder Bankmitarbeiter noch Polizisten, Amtsgerichte oder Staatsanwaltschaften fragen nach persönlichen Daten am Telefon!

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

 

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